Mili’s supperclub #6 – Lozärn edition / 27.06.2020 – flashback

Der Supperclub nach den ersten Lockerungen des Bundesrates bezüglich Corona Massnahmen – ich durfte diese tolle Runde in der wunderschönen Wohnung eines Freundes hosten. An dieser Stelle nochmals DANKE Aschi!

Und danke euch allen, die dabei waren. Es war ein wunderschöner Abend.

Zur Vorspeise servierte ich eine hausgemachte súp hoành thánh, eine Wan-Tan Suppe, vegan oder mit Fleischfüllung/-brühe. Für den Hauptgang gabs ein klassisches ăn cuốn, was wortwörtlich „Rollen essen“ heisst. In der vietnamesischen Küche essen wir unheimlich gern „rollend“. Das heisst, es gibt frische Kräuter, Salat, Gurken, etwas Reisnudeln und „Protein“, das kann Fleisch, Meeresfrüchte, Tofu oder eben wie hier: Frühlingsrollen, sein. Für die Variante mit Fleisch/Tofu greit man oftmals zu Reispapier. Sogenannte „Sommerrollen“ werden auch oft in vietnamesischen Restaurants hier serviert, bereits gerollt. Es macht jedoch so viel mehr Spass selbst zu rollen! In Luzern servierte ich Frühlingsrollen als Füllung, das heisst, wir rollten mit Salatblättern statt mit Reispapier… die kleinen Salat-Päckchen werden anschliessend in Sauce getunkt und in den Mund gedrückt! Jap, einfach rein damit! Egal wie es aussieht oder welche Geräusche man hier macht, alles für die Geschmacksexplosion im Mund, yay! Umami-Style. Zum Dessert gab es dann chè đậu xanh mit vietnamesischem Grüntee.

Nom, nom, nom,
with love,
Mili

First supperclub after the first round of loosening the measurements against the corona crises. I held that supperclub in my friend’s beautiful appartment, thank you Aschi! And thank you all who came along and were part of this beautiful evening.
For starters I served súp hoành thánh, a Wan-Tan soup, vegan or with meat filling/broth. Right after, for the main course, we ate a classic „ăn cuốn“, which means literally „eating rolls“. In the Vietnamese diet we love eating „rolls“. This means fresh herbs, salad, cucumber, rice noodles and a „protein“ dish. That can be meat, fish, tofu… whatever you like. Most people know this dish as „summerrolls“, many restaraunts serve those nowadays. Mostly already rolled, even though that is the most fun part! For this round I served springrolls as the filling and in Vietnam we roll those not with rice paper, but with the salad leaves. And then you fill your mouth with it! Yep, rolling that little package up and put it in your mouth, the whole thing. Umami-Style! Never mind the look or the sounds you make, we do it for the UMAMI!!! ❤ Haha, that was fun…
For desserts I prepared a fresh chè đậu xanh with Vietnamese green tea.

nomnomnom,
with love,
your Mili

Mili’s supperclub #3 / 15.03.2020 – flashback

Hausgemachte vegane Frühlingsrollen, klassisches gelbes Curry als Nudelsuppe, bún cà ri gà/đậu hũ, (mit Poulet oder  gebratenem Tofu), und ein traditionelles, chè đậu xanh, chè mit gelben Mungbohnen und Kokosnussmilch. Chè steht für viele verschiedene Desserts, oftmals flüssig oder dickflüssig serviert, warm oder kalt. Manche mit frischen Früchten, andere mit Bohnen oder Klebreis, Kokosnussmilch, Zuckerwasser… Die Vielfalt ist wahnsinnig! 🙂

Homemade springrolls (vegan), a classic yellow curry with rice noodles, bún cà ri gà/đậu hũ, either way with chicken or with fried tofu and for dessert, a traditional chè đậu xanh. Chè stands for several desserts, often soup-like or pudding-like. Some come with beans or fresh fruits, others with sticky rice… The variety is quite big here! 🙂

Mili’s supperclub #2 / 07.03.2020 – flashback

Für meine zweite Runde servierte ich im Hauptgang eine klassische Phở bò. Eine kräftige Rindsbrühe, die stundenlang (oder einfach über Nacht ;-)) eingekocht wird und schliesslich mit Reisnudeln und frischen Kräutern serviert wird.

Zur Vorspeise gab es hausgemachte, vegane Frühlingsrollen und als Dessert Avocado Eis, ebenfalls hausgemacht, mit frischem Mango.

For my second supperclub I have prepared the classic Phở bò. A very strong broth which is simmered for several hours before it gets served with rice noodles and fresh herbs.

For starters I served homemade (and vegan) spring rolls and for dessert freshly made avocado icecream (also homemade) with fresh mango.

Mili’s supperclub #1 / 29.02.2020 – flashback

 

Lunch at Fotomuseum Winterthur / 25.02.2020 – flashback

Ein kurzes Lunch für das Technikerteam des Fotomuseum Winterthur. Ganz im klassische Sinne eines vietnamesischen Mittagessen entschied ich mich dazu Reis zu servieren.

Meine Mutter hat uns früher täglich solch ein Mittagessen vorbereitet. Später dann, als wir Kids dann fürs Mittagessen nicht mehr nach Hause kamen, weil wir in einem anderen Städtchen ins Gymnasium gingen, gabs dieses Menü dann einfach abends. Meiner Mutter war es wichtig, dass wir mindestens einmal am Tag alle zusammen am Tisch sassen.

Ich erinnere mich wie sie oft betonte, wie kurz man das Gemüse anbraten müsse, damit es schön knackig bleibt. Im Vietnamesischen nennen wir es „xào“. Zu einem Xào-Gericht kommt dann immer ein Suppengericht und ein Protein Gericht dazu. Manchmal war das eine schnell zubereitete, superleckere Eieromelette mit Fischsauce (Chả trứng) oder ein klassisches Thịt kho trứng, karamellisiertes Schweinefleisch mit Eiern oder gebratener Fisch (Ca chien)… Da gibts noch so viele Gerichte, die ich hier aufzählen könnte. Zu den Gerichten wird dann weisser Reis serviert. Gegessen wird alles aus der Mitte. Für die ScharfesserInnen gibt es oft Fisch- oder Maggisauce mit Chili zum zusätlichen Tunken der Speise.
Oh und Suppe wird serviert, weil man eigentlich nicht trinkt beim Essen. Die Suppe ist quasi die „Sauce“, die dazu dient, dass der Gaumen nicht austrocknet beim Essen. (Stellt euch mal ein Hackbraten mit Stocki ohne Sauce vor! Kkr, kr, nur bitzli trocken.) Ihr versteht was ich meine, ja? 🙂

Für das Technikerteam des Fotomuseum Winterthur gabs schliesslich Xào đậu, canh chua và cà kho – „kurz angebratene“ grüne Bohnen mit einer traditionellen vietnamesischen Tomatensuppe mit frischer Ananas, Okra, Pilzen, Mungsprossen und Tofu mit karamelisierten Auberginen. Dazu weisser Jasminreis. Alles vegan.

Ich kochte zum ersten Mal für 12 Personen. Und es hat so Spass gemacht! Kommen, kochen, zemepacke und wieder gehen. Störköchin-Style.

Danke Nadine, danke Fotomuseum Winterthur!
Hoffentlich auf ein Baldiges! ❤

Few months ago I got to prepare and enjoy a nice lunch with the construction team of the @foto_museum while they were installing the new show. It was my first time cooking for so many people at once and I decided to prepare a classic Vietnamese lunch dish (or rather ‚dishes‘). Meaning rice with fried veggies, a protein meal and a soup to go along with, all from the middle. Here I prepared Xào đậu, canh chua và cà kho – stir-fried green beans, a traditional Vietnamese tomato soup with pineapple, mushrooms, mung sprouts and tofu and caramelized eggplants. After lunch I just packed my things and left again, no big thing – and I found myself enjoying this ‚coming, cooking, having a good time and bye again, see you next time‘-experience. There is a Swiss term for this kind of profession „StörköchIn“, literally meaning a chef who disturbs. Let‘s see where it will lead me, hope to get in this kind of action again soon! 🙏💕